Hiroshi Mizuno empfängt uns mit seiner Frau vor dem Haus. Dort schwimmen in Fässern mit Lotus winzige Fische mit fluoreszierenden Augen, Reisfische, die er züchtet.

In Sachen Ton kann ihm niemand etwas vormachen, das Untergeschoss ist ein einziges Lager unterschiedlichste Materialen aus der Region. So kann er unterschiedlichste Effekte erzielen.

Wie bei seinen Fischen. Wenn er z.B einen grobkörnigen hellen mit einem ganz feinen dunklen Ton vermischt, erreicht eine mit vielen kleinen hellen Punkten durchsetzte Oberfläche. Im Garten wachsen Orangen und Zitronen, der Sohn betreibt ein wunderschön gestaltetes Teehaus im Obergeschoss. Das Studio ist lichtdurchflutet, die Kannen wunderschön. Auch die Frau von Horisho serviert uns Tee, einen exzellenten Sencha aus der Gegend um Shizuoka. Der Ort strahlt eine große Ruhe und Zufriedenheit aus, alles ist leicht und die Stimmung ist heiter.  

Hiroshi gehört sicher zu den ganz Großen in Tokoname, ihn besuchen Experten aus der ganzen Welt. Und wenn man seine Teekannen in der Hand hält, weiß man auch warum.

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