Die Hektik von Tokyo liegt jetzt hinter uns und der Fuji hat sich auch kurz blicken lassen!

Am letzten Tag hatten wir noch das Folk Craft Museum geschafft, das von den zentralen Figuren der Mingei Bewegung errichtet wurde. 

Im traditionellen Holzbaustil eines Handelshauses gestaltet, beherbergt es die Sammlung von 16.000 Objekten, die der erste Direktor, Yanagi Soetsu, zusammengetragen hat. 

„Die Schönheit von Alltagsgegenständen“ lautet der Titel seines bekanntesten Werks und das ist auch das Motto der Sammlung. Das Interesse galt nicht nur japanischer Alltagskultur, auch europäische und viele afrikanische Objekte sind in der Sammlung enthalten. Entscheidend war immer die ästhetische Qualität, nicht die Herkunft oder das Alter der Objekte.

Mingei ist eine japanische Volkskunstbewegung, die in den 1920er Jahren von Yanagi Sōetsu begründet wurde. Sie feiert die Schönheit einfacher, funktionaler Alltagsgegenstände, die von unbekannten Handwerkern aus natürlichen Materialien gefertigt wurden. Mingei betont Handarbeit, Zweckmäßigkeit und Schlichtheit als Antwort auf die Industrialisierung.

Die Philosophie des Mingei fördert die Wertschätzung für das Einfache, Imperfekte und Natürlich-Schöne in der direkten Umgebung, wie es etwa in der Töpferstadt Mashiko durch Meister wie Shoji Hamada praktiziert wurde.

Absolut deckungsgleich mit unserer Philosophie und daher sind Besuche in Häusern der Mingeibewegung immer eine besondere Inspiration für uns!

HABARI Culture / Discover the Beauty in Everyday Things

Vorbei an Shizuoka und mit Halt in Nagoya schaffen wir die 750 km nach Okayama per Nozomi, dem besonders schnellen Shinkansen, in etwas über 3 Stunden. Wie immer ohne Verspätung! Von dort geht es per Lokalzug nach Uno, dem Fährhafen zu den Inseln Naoshima und Teshima. 

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