Teekannen von Yukitaka Umehara führen wir schon seit einigen Jahren und so war es umso wichtiger ihn einmal persönlich kennen zu lernen. Die Umeharas sind eine der ganz berühmten Familien von Tokoname, mit einem endlos langen Stammbaum.

Der Vater von Yukita sitzt gerade an der Töpferscheibe und zeigt uns ein paar Innovationen, die die Treibriemen auf einem stufenlosen Kegelradgetriebe unter dem Sitz steuern und so dem Töpfer erlauben, sich mehr auf die Arbeit zu konzentrieren. Eine durch und durch sympathische Truppe mit 16 Mitarbeitern. Auch hier finden wir ein paar neue, sehr ansprechende Modelle, die wir bald in Wien zeigen werden.

 

Was ist eine Kuysu?

Eine Kyusu ist eine traditionelle japanische Teekanne aus Keramik, die speziell für die Zubereitung von grünem Tee (wie Sencha) entwickelt wurde. Sie zeichnet sich meist durch einen seitlichen Griff und ein integriertes feines Sieb aus, was ein präzises, tropffreies Einschenken und die freie Entfaltung der Teeblätter ermöglichen. 

Die Hauptmerkmale und Vorteile einer Kuysu sind:

Seitengriff: Der seitlich angebrachte Griff liegt gut in der Hand, bleibt kühl und ermöglicht ein einfaches Einschenken bis zum letzten Tropfen.

Integriertes Sieb: Oft befindet sich ein integriertes Keramik- oder Edelstahlnetz vor dem Ausguss oder am Boden, sodass loser Tee direkt aufgegossen werden kann, ohne dass Blätter in die Tasse gelangen. Das Keramiksieb wird für Teeblätter verwendet, das Edelstahlsieb für Tee in Pulverform.

Material: Viele Kyusu sind aus Ton z.B. Tokoname Erde gefertigt, was den Geschmack des Tees durch Porenbildung veredeln kann.

Nutzung: Durch die kompakte Größe sind sie ideal für mehrere, kurz gezogene Aufgüsse mit kleineren Wassermengen. 

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